Der Hafen, der Strand und das Meer sind öffentlich – Gedanken über öffentliche Räume

Immer, wenn ich in dänischen Städten bin, fällt mir auf, welchen anderen Blick die Dänen auf öffentliche Räume haben – zum Beispiel in der zweitgrößten dänischen Stadt Aarhus, deren Hafen einer der größten Nordeuropas ist. In den letzten Jahren ist direkt am Wasser nicht nur ein neues Stadtviertel entstanden, sondern der gesamte Hafenbereich ist auch lebenswert geworden. Während die ebenso … >>>

Interview: Digitalisierung in der Kunstwelt – Fluch oder Segen?

Die Digitalisierung und die daraus resultierenden neuen Möglichkeiten und Herausforderungen werden je nach Perspektive als Fluch oder als Segen für die Kunst und Kultur gesehen. Die Macher der Online-Plattform Singulart bezeichnen sich als “digitale Revolutionäre in der Kunstwelt”. Ich habe mit Louisa Baumgärtel von Singulart über Kunst im Allgemeinen und im Digitalen gesprochen. Marlene: Was ist Kunst und wer ist … >>>

Virtual Reality im Museum – Anno 2017

Im Moergaard Museum in Aarhus kann man sich per VR-Technologie in die Steinzeit zurückversetzen lassen.

In Sachen „Virtual Reality“ (kurz: VR) im Museum tut sich was – inzwischen auch so, dass es normale Besucher mitbekommen. Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die Technik preiswerter und einfacher zu handhaben geworden ist. Mit Virtual Reality wird eine computergenerierte interaktive virtuelle Umgebung in Echtzeit erlebbar. Aber wie lässt sie sich sinnvoll einsetzen und wo liegt der … >>>

#Kultur fürs Volk 3: Schüler schreiben Wikipedia-Artikel unter Museumsanleitung

Landsföreningen för kvinnans politiska rösträtt (LKPR) tillsammans med landets lokala föreningar. I talarstolen Ellen Key. Ellqvist, O - http://digitaltmuseum.se/011013839484?query=Landsf%C3%B6reningen&pos=3 Quelle: Wikipedia/ Nordiska Museet, CC

Für meine Serie über OpenGLAM-Projekte möchte ich gern über den Tellerrand blicken. In den vergangenen zwei Texten führte mich diese Strategie nach Dänemark und die USA. Aber eigene, möglichst offene und frei nutzbare digitale Sammlungen sind nur ein Weg, Galerien, Bibliotheken, Archive und Museen für die Gesellschaft zu öffnen. Auf Twitter ist mir schon öfter aufgefallen, dass sich viel schwedische … >>>

Museums Barberini: Von Anfang an mit ausgefeiltem Konzept

Eine Stunde, bevor man am 21. Januar das Museum Barberini 6 Stunden bei freiem Eintritt lang sehen konnte.Eine Stunde, bevor man am 21. Januar das Museum Barberini 6 Stunden bei freiem Eintritt lang sehen konnte.

Heute öffnet das neue Kunstmuseum Museum Barberini in Potsdam offizielle zum ersten Mal. Das Team des modernen Ausstellungshauses macht eindrucksvoll vor, wie man eine Museumsneueröffnung angemessen kommuniziert. Ende des letzten Jahres hatte ich das neue Museum Barberini noch nicht richtig auf dem Schirm, da erhielt ich vom Museum Barberini und Artefakt eine Einladung zu einer Bloggerreise nach Potsdam. Zu diesem … >>>

Kunst fürs Volk #1: Die digitale Sammlung des Statens Museum for Kunst in Kopenhagen

August Strindberg (1849-1912), Uvejr i Skærgården. "Den flyvende hollænder", Dalarö, 1892. 62x98 cm. kms3432

Immer mehr Museen digitalisieren ihre Sammlungen und machen sie online – ganz oder teilweise – zugänglich, bieten Bilder zum Download an, mit oder ohne Restriktionen. Nicht alle sind frei verwendbar, manche sind nur zum Anschauen in hoher Auflösung, andere dürfen unter Nennung des Museums geteilt werden. Ich möchte eine kleine Blogserie starten, in der ich verschiedene Sammlungen vorstelle. Ich fange … >>>

Followers verfolgen – oder nicht? – Museen debattieren über Follower-Strategie von Dachverbänden

An Freitagen wimmelt es auf Twitter traditionell von Empfehlungen: #FF – FollowFriday. Meist genutzt zur Bauchpinselung guter Twitter-Freunde, manche sollen über den Hashtag #FF tatsächlich zu weiteren relevanten Twitter-Konten bzw. zu weiteren interessierten Twitter-Followers finden. Letzten #FFreitag (30. Oktober 2015) warf das Museum Bamberg eine relevante Frage in die Runde: @ICOMDeutschland & @IcomOfficiel ,warum folgt ihr so wenigen Museen? … … >>>

Kann man die Followerpower in den sozialen Medien für Recherchezwecke nutzen?

Ich kenne Leute, die mobilisieren ihre Facebook-Community für alles mögliche: zur Suche von geeigneten Interviewpartnern, Illustratoren, Experten aller Art. Keine Frage, auch Museen können sich dieses Netzwerk – und bei weitem nicht nur auf Facebook! – zu Nutze machen. Je nach Spezialgebiet des Hauses könnte man die Massen an kulturinteressierten Menschen, die einem folgen, zu Hilfe rufen bei der Suche … >>>

Zwischen Dänemark und Deutschland: Gedanken über Kultur

Meine Münchner Lieblingskulturbloggerin Tanja hat mal wieder zu einer Blogparade pro Kultur aufgerufen: #KultDef sucht nach einer ganz persönlichen Definition für Kultur. Während ich früher beim Wort Kultur immer eher an Einrichtungen gedacht habe – Theater, Museen, Bibliotheken, habe ich Kultur später immer mehr in Abgrenzung zu anderem erst richtig wahrgenommen. Als ich aus Thüringen zum Studium nach Hamburg kam, … >>>

Update: Aktivität Thüringer Museen in sozialen Netzwerken

Inzwischen gibt es ein neues Update – Thüringer Museen im Social Web 2017. Im September 2013 hatte ich mich schon einmal an eine spontane Bestandsaufnahme der in sozialen Netzwerken aktiven Thüringer Museen gewagt. Jetzt bin ich selbst wieder Thüringerin und derzeit (unter anderem) für Marketing und Kommunikation im Museum Burg Posterstein verantwortlich. Beim Startcamp in München habe ich unter anderem … >>>